Eine Frau wurde geköpft, ein Berg abgetragen, ein Sühnekloster errichtet und eine neue Infrastruktur geschaffen, die Fürstenfeldbruck bis heute prägt. Rund um das Kloster Fürstenfeld finden wir Geschichten, Forschung und Zukunftsvisionen.
Ausgestattet mit Kamera, 3D-Scanner, Datenbanken und Mikrofonen sammeln wir eine Woche lang Spuren, in denen uns die Umgebung ihre Geschichte erzählt. Wir erkunden den Wald, nutzten 3D-Software und erforschten Legenden. Mit der Frage, wie sich eine komplexe Umwelt in anthropomorphe Sprache übersetzt, folgen wir den Spuren vom Geologischen Forschungszentrum zu Maria von Brabant. Das Ergebnis unseres Prozesses ist eine Visualisierung verschiedener Ebenen, deren Spuren wir von der Vergangenheit bis in die Zukunft konstruieren.
„Talking Like A Landscapes“ entstand im Rahmen einer einwöchigen Residency und Ausstellung mit dem Titel „Von A-Z: Sprache als (un)zuverlässiges Werkzeug“, in der Kulturwerkstatt Haus 10, Kloster Fürstenfeld. Initiiert von Franziska Pätzold, gefördert durch BBK Verbindungslinien und der Hans Stangl Stiftung.
Beteiligte Künstler*innen: Florian Glaubitz, David Behrens, Julia Rybalka, Lena-Maria Stupitzky, Veronika Dräxler, Ekaterina Skerleva, Nick Förster, Leon Galli und Franziske Pätzold